Nationalpark Wattenmeer - Schild am Rysumer Nacken

Bundesministerium der Verteidigung: "Das Gelände „Knock/Rysumer Nacken“ in Emden kommt als neuer Standort für die Seestreitkräfte infrage. „Die Marine hat intensiv geprüft, Emden bietet ideale Voraussetzungen“, erklärte Pistorius bei der Besichtigung der Fläche mit dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies und dem neuen Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Wilhelm Tobias Abry." (siehe: https://www.bmvg.de/)

Frage an KI: Wird der Militärhafen Emden im Nationalpark gebaut?
• Standort: Der geplante Bundeswehr-Stützpunkt soll am Rysumer Nacken (Bereich Knock/Rysumer Nacken) westlich von Emden an der Emsmündung entstehen.
• Nationalpark-Grenze: Das Gebiet befindet sich außerhalb der geschützten Nationalparkflächen, grenzt aber an ökologisch sensible Küsten- und Flussbereiche der Ems, weshalb das Vorhaben naturschutzrechtlich und im Rahmen von Genehmigungsverfahren genau geprüft werden muss.

Frage an KI: Sind dadurch Tierarten bedroht?
Umweltschutzverbände wie der NABU Ostfriesland warnen insbesondere vor Risiken für folgende Tiergruppen:
• Rast- und Brutvögel: Der Rysumer Nacken und die angrenzenden Flusswatten der Ems sind von internationaler Bedeutung für Zug- und Wasservögel. Vogelarten wie der stark spezialisierte Säbelschnäbler, die Brandgans, der Kiebitz, die Uferschnepfe und der Austernfischer brüten und rasten hier. Durch den großflächigen Bau des Stützpunktes droht ihnen der Verlust wichtiger Nahrungs- und Nistplätze. ...

Rechtliche Konsequenzen:
Aufgrund dieser Gefährdungen haben Naturschützer bereits angekündigt, das Milliardenprojekt genau im Auge zu behalten. Bevor Bagger anrollen, müssen im Rahmen der anstehenden Planfeststellungs- und Genehmigungsverfahren umfangreiche Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) durchgeführt werden, um die genauen Auswirkungen auf den Artenschutz zu ermitteln. Der NABU schließt auch rechtliche Schritte (Klagen) nicht aus, um dieses ökologische Refugium zu verteidigen.

Frage an KI: Wann soll mit dem Bau begonnen werden?
Der Zeitplan für die ersten Schritte und die Fertigstellung gliedert sich wie folgt:
• Frühjahr 2027 (Planungsstart): Zu diesem Zeitpunkt nimmt eine gemeinsame Projektgruppe aus Bundeswehr, der staatlichen Hafengesellschaft Niedersachsen Ports (NPorts) und den zuständigen Behörden ihre Arbeit auf, um die Details auszuarbeiten. Parallel laufen bereits erste planerische Vorbereitungen und Absprachen.
• Die darauffolgenden Jahre (Genehmigung & Bau): Bevor tatsächlich gebaut werden darf, müssen aufwendige Planfeststellungsverfahren und rechtlich vorgeschriebene Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) für das rund 450 Hektar große Areal am Rysumer Nacken durchlaufen werden. Erst nach deren Abschluss können die Bagger anrollen. Die Hafengesellschaft NPorts prüft derzeit bereits ihre Kapazitäten und verschiebt andere, flexiblere Infrastrukturmaßnahmen der kommenden 5 bis 10 Jahre, um Platz für das Großprojekt zu schaffen.
• Anfang der 2030er Jahre (Inbetriebnahme): Das ausgegebene Ziel von Verteidigungsminister Boris Pistorius und dem Land Niedersachsen ist ehrgeizig: Bereits Anfang der 2030er-Jahre sollen die ersten Kriegsschiffe in Emden einlaufen können. Die vollständige Fertigstellung des Stützpunktes ist bis zum Jahr 2034 anvisiert.

Anmerkung: Wie Tourismus-, Fischereiverbände, Friedensgruppen, ... damit umgehen, bleibt abzuwarten.  Das Gebiet am Rysumer Nacken könnte bald Sperrzone werden und für Mensch und Natur kein Erholungsraum mehr bieten.

Naturschutzgebiet am Rysumer Nacken

Foto 1: Hinweisschild am Rysumer Nacken
Foto 2: Rysumer Nacken