Einmal in der Woche, freitags werden hier aktuelle Artikel aus verschiedenen Tageszeitungen, Internetportalen als „lesenswert" vorgeschlagen.

Frankreich in Flammen
Polizeigewalt und Undercoverbeamte befeuern Proteste. 17jähriger Raphaël überlebt Schläge gegen den Kopf und Granatenbeschuss
Viele dachten, er sei an den Verletzungen gestorben. Der 17jährige Raphaël ist bei den Demonstrationen in Paris am 17. Oktober schwer von brutal agierenden Polizisten verletzt worden. Auf Videoaufnahmen, die im Internet kursieren, sah es so aus, als würde sein lebloser Körper von der Straße getragen. Das Onlineportal Impact Media France teilte am Montag auf X mit, dass Raphaël überlebt habe.  ...
Die Polizei war in den vergangenen Wochen brutal gegen die Schulstreiks vorgegangen – wie zuvor bereits gegen die Rentenproteste, die Umweltproteste, die Vorstadtproteste etc. Seit Mitte September gab es 8.000 vorübergehende Festnahmen und Dutzende Schwerverletzte.  ...
siehe: https://www.jungewelt.de/

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Trump will Selenskyj stürzen – die EUropäer stützen ihn
US-Präsident Trump hat die Ablösung des ukrainischen Präsidenten Selenskyj gefordert. Die EUropäer stärken ihm den Rücken – bedingungslos
Mit Selenskyj könne man keine “Deals” machen und keinen Frieden schließen, sagte Trump, nachdem er einen umstrittenen Deal mit Kremlchef Putin zur Lieferung von russischem Diesel abgeschlossen hatte. ...
siehe: https://lostineu.eu/

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Willkommen im islamo-kommunistischen Rätekalifat Berlin
... Und so wird Murat zum Antisemiten und Maik zum Nazi. Das ist natürlich Blödsinn, taugt aber immerhin zur Selbstaffirmation der Mitte: Wir sind die Guten! Und natürlich ist man „gut“, wenn man gegen Antisemiten und Nazis kämpft. Auch wenn es sich dabei um einen Popanz handelt, den man selbst aufgebaut hat. ... Gesucht wird ein „Grund“, um SPD und Grünen einen Weg aufzuzeigen, nicht dem Wahlsieger Linkspartei, sondern dem Wahlverlierer CDU den Weg ins Rote Rathaus zu ebnen. Die Verteilungsfrage, konkret die von den Linken und ihren Wählern geforderte Vergesellschaftung der großen Wohnungskonzerne, eignet sich gerade in Berlin dafür nicht so gut; schließlich wollen SPD und Grüne ja spätestens bei den nächsten Wahlen von ebenjenen Linken-Wählern gewählt werden, die die Linkspartei vor allem wegen dieses Punktes gewählt haben. Dann doch lieber der abstrakte Antisemitismus-Vorwurf; das ist zwar inhaltlich kompletter Kokolores, aber da die wilde Vermengung von gerechtfertigter Kritik an der Politik Israels und Antisemitismus in der vergifteten deutschen Debatte ja schon Tradition hat, eignet sich dieser Popanz hervorragend. ... 
siehe: https://www.nachdenkseiten.de/

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Um keinen Preis Frieden
Die NATO erhält in Münster einen Friedenspreis, Merz steigert bei der Laudatio die antirussische Hetze und redet zugleich von Verhandlungen
Am Donnerstag erhielt die NATO den Westfälischen Friedenspreis. Generalsekretär Mark Rutte nahm ihn im Rathaus von Münster entgegen (nach jW-Redaktionsschluss). Die als Grundsatzrede angekündigte Laudatio hielt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Er behauptete laut Redetext, Moskau habe »eine Agenda revisionistischer, imperialer Expansion«: »Diese Bedrohung ist nicht abstrakt.« In der Ukraine stehe »auch die Sicherheit Europas, unseres Europas, auf dem Spiel«. Merz verlangte »Geschlossenheit« der Westeuropäer und nannte es einen »wichtigen Erfolg«, dass es beim G7-Gipfel in Evian gelungen sei, »die Vereinigten Staaten auch in der Ukraine-Politik an unserer Seite zu halten.« ...
siehe: https://www.jungewelt.de/

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Auf Wahlsieg folgt Rauswurf
In Berlin beantragen Unbekannte den Ausschluss eines weiteren palästinasolidarischen Linke-Mitglieds. Antisemitismuskampagne geht weiter
Für Die Linke stellt sich nach dem Wahlsieg in Berlin anscheinend die Frage: Erhobenen Hauptes voranschreiten, oder vor dem Quatsch der politischen Gegner einknicken? Allen Anzeichen nach ist die Entscheidung auf letzteres gefallen – und das bereits vor dem Wahltag.  ... Ramsis Kilani, der wegen seiner Äußerungen zum Genozid in Gaza aus der Linkspartei geworfen worden war, sagte am Mittwoch gegenüber jW: »Es war eine Frage der Zeit, bis meinem Ausschluss weitere folgen.« Denn: »Die Parteirechten wollen Palästina-Solidarität als Hindernis für eine Regierungsbeteiligung in Berlin und auf Bundesebene aus dem Weg räumen.« ...
siehe: https://www.jungewelt.de/