Einmal in der Woche, freitags werden hier aktuelle Artikel aus verschiedenen Tageszeitungen, Internetportalen als „lesenswert“ vorgeschlagen.
Iran: „Die Welt sieht die Massaker im Libanon. Der Ball liegt nun bei den USA“
US-Präsident Donald Trump dürfte heilfroh gewesen sein, dass Pakistan in letzter Minute vor Ablauf des immer wieder verlängerten Ultimatums einen zweiwöchigen Waffenstillstand vereinbaren konnte, um nicht losschlagen zu müssen, angedrohte Kriegsverbrechen zu begehen und letztlich das Iran-Regime trotz aller Vernichtungsandrohungen doch nicht in die Knie zwingen zu können. ...
Trump lässt Netanjahu freie Hand, der keine Bedenken hat, nach dem Gazakrieg auch im Libanon Kriegsverbrechen zu begehen, zivile Ziele unter der Vorgabe, Hisbollah zu vernichten, zu bombardieren, eine Million Menschen zu vertreiben, den südlichen Teil Libanons ähnlich wie den Gazastreifen zu einer unbewohnbaren Region zu machen....
siehe: https://overton-magazin.de
Trump im Wahn
US-Präsident droht bei Nichtfreigabe der Meerenge von Hormus mit Auslöschung der iranischen Zivilisation. Teheran fordert Ende von Krieg in gesamter Region
Er lebt und herrscht im Wahn, das Schicksal der ganzen Welt in seinen Händen zu halten. Und er genieß es wie einen Rausch, dessen Ende nicht abzusehen ist oder das er nicht im Blick hat. »All of Iran can be taken out in one night. (…) Might be tomorrow night.« Ganz Iran könne in einer Nacht ausgelöscht werden, vielleicht schon in der nächsten, spielte sich Donald Trump am Montag abend (Ortszeit) im Weißen Haus bei einer Pressekonferenz auf. Jede Brücke, jedes Kraftwerk im Iran werde er nach ergebnislosem Verstreichen seines Ultimatums für eine Öffnung der Straße von Hormus zerstören. ...
siehe: https://www.jungewelt.de/
Keiner traut Trump
US-Präsident droht Iran erst mit Vernichtung und verkündet anschließend eine Waffenruhe. Westeuropäer schweigen zu Drohungen, erwägen nun aber NATO-Marinemission
Nach wüsten Drohungen und Beleidigungen der Führung des Iran und der iranischen Bevölkerung kündigte US-Präsident Donald Trump in der Nacht zum Mittwoch kurz vor Ablauf seines Ultimatums eine Waffenruhe an. Bis Mittwoch mittag gab es die aber nicht. Nach Angaben der pakistanischen Regierung, die zwischen Iran und den USA vermittelt hatte, sollte sie auch für den Libanon gelten. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu bestritt das bereits in der Nacht in einer Erklärung seines Büros. ...
siehe: https://www.jungewelt.de/
Trumpverstehen für Fortgeschrittene
Manchmal gleicht die Art und Weise, wie sich Weltgeschichte dem Publikum offenbart, einem absurden Theaterstück. Gestern Morgen drohte Donald Trump in übelster Schurkenmanier noch, die gesamte iranische Zivilisation zu vernichten, und heute Nacht konnten die Verhandler dann doch einen zweiwöchigen Waffenstillstand und die Fortführung von Friedensgesprächen vermelden. ...
siehe: https://www.nachdenkseiten.de/
„Ein Angriff auf den Iran ist ein Angriff auf die BRICS und die multipolare Welt“
Nach Auffassung von Mohammad Marandi, Professor für englische Literatur an der Universität Teheran und politischer Analyst, versuchen die USA verzweifelt, ihr Imperium zu erhalten. Das brasilianische Onlineportal Brasil de Fato sprach mit ihm über die aktuellen Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA, die jüngsten Proteste im Land, das politische System im Iran sowie die Folgen der jahrzehntelangen Sanktionen und die dennoch erreichten Errungenschaften für die Bevölkerung und die Entwicklung des Landes. ...
siehe: https://www.nachdenkseiten.de/
„Mit Kriegstreibern haben wir nichts zu bereden.“
Während hierzulande über „Werte“ und „regelbasierte Ordnung“ debattiert wird, lohnt ein Blick auf die Perspektive derjenigen, die unter den Bomben leben. In einem Interview mit Mawuena Martens und Dominik Wetzel zeichnet Irans Botschafter Majid Nili Ahmadabadi ein Bild, das den gängigen Erzählungen widerspricht: von gebrochenem Völkerrecht, doppelten Standards und einer westlichen Politik, die eher eskaliert als befriedet. Ein Gespräch, das Fragen aufwirft – und Gewissheiten erschüttert. Das Interview wurde am Wochenanfang geführt, beinhaltet also noch nicht den „Waffenstillstand“....
siehe: https://www.nachdenkseiten.de/
Die Waffenruhe im Iran ist eine Niederlage für den Militarismus
Der Irankrieg war so ein Fiasko, dass die USA keine andere Wahl hatten, als einem Waffenstillstand zuzustimmen. Der Frieden hängt nun davon ab, ob es gelingt, Donald Trumps Illusion aufrechtzuerhalten, er habe einen großen Sieg errungen....
siehe: https://jacobin.de/
Vorboten einer Militär-EU
Im politischen Berlin brodelt es: Donald Trumps neuester Krieg lässt die deutsche Konjunktur nicht aus dem Keller, die Kriegstüchtigkeit gegen „Putin“ kommt trotz größter Anstrengungen der Medienteilstreitkraft nur langsam voran und Viktor Orbán blockiert die 90-Milliarden-Euro-Geldversenkung im Kiewer Korruptionsloch. Dabei hatte er die im Dezember mitbeschlossen, verhindert aber per Veto jetzt den Folgebeschluss für die Kreditaufnahme. ...
siehe: https://www.unsere-zeit.de/
„Made in Italy, geliefert nach Israel“: Bericht deckt Italiens Rolle bei Israels Krieg in Gaza auf
Die internationale Bewegung People’s Embargo for Palestine beschreibt detailliert, wie italienische staatliche Stellen und Unternehmen trotz offizieller Dementi während des gesamten Völkermords im Gazastreifen Waffen an Israel geliefert haben. ...
siehe: https://www.nachdenkseiten.de/
Israel attackiert Libanon mit Bayer-Herbizid
Kriegswaffe Glyphosat
Die Coordination gegen Bayer-Gefahren (CBG) machte im Zusammenhang mit den Ostermärschen darauf aufmerksam, dass das von Bayer produzierte Herbizid Glyphosat auch in Israels Krieg gegen den Libanon zum Einsatz kommt. Wir dokumentieren die Erklärung der CBG an dieser Stelle leicht gekürzt.
„Die Coordination gegen Bayer-Gefahren war bei vielen Friedensdemonstrationen der letzten Zeit dabei und hat in diesem Jahr noch einen Grund mehr, auf die Straße zu gehen, denn Glyphosat kommt im Nahostkrieg als Chemiewaffe zum Einsatz“, so Brigitte Hincha-Weisel vom Vorstand der CBG....
siehe: https://www.unsere-zeit.de/
Israel nutzt die Hisbollah als Vorwand für seine Expansion
Die israelische Regierung hat die Vergeltungsschläge der Hisbollah für die Ermordung Ali Khameneis zum Vorwand genommen, um den Süden des Libanon zu besetzen. Dessen Bevölkerung sieht sich in einen Krieg hineingezogen, den sie nicht wollte. ...
siehe: https://jacobin.de/
Libanon – Israel bombardiert Rettungswagen, Kliniken und Brücken
Der Sprecher der israelischen Armee veröffentlichte am letzten März-Wochenende die „dringende und ernste Warnung“ an Rettungsfahrzeuge und medizinische Einrichtungen, die militärisch von der „Terrororganisation“ Hisbollah genutzt würden. Sollte das nicht aufhören, werde Israel „in Übereinstimmung mit dem internationalen Recht“ dagegen vorgehen. IDF-Sprecher Oberst Avichay Adraee ist im Libanon gut bekannt. Seine „Warnungen“ bringt er in Arabisch vor, sie bedeuten Vertreibung, Zerstörung und Tod. ...
siehe: https://globalbridge.ch/
Keine Kritik am »Partner«
Bundesregierung begrüßt Waffenruhe im Iran – aber keine Distanzierung von Trumps Völkermorddrohungen. Linke fordert Abzug der US-Truppen aus der BRD
... Kein offizielles Wort verlor die Bundesregierung hingegen zu der völkermörderischen Drohung ihres »Partners« Donald Trump, der am Dienstag noch verkündet hatte, er werde die »gesamte Zivilisation« im Iran vernichten, sollte Teheran sich nicht beugen. Die Vorsitzende der Linkspartei, Ines Schwerdtner, kritisierte das. »Selbst dann, wenn Trump damit droht, eine ganze Zivilisation auszulöschen und damit eindeutig rote Linien überschreitet, bleiben klare Worte der Kritik aus Berlin aus«, sagte sie gegenüber Reuters am Mittwoch. ...
siehe: https://www.jungewelt.de/
Ukraine fordert von Ungarn beschlagnahmtes Geld und Gold zurück, sagen Behörden in Kyjiw zu Euronews
... Die ungarischen Behörden hatten am 5. März 2026 zwei Fahrzeuge der staatlichen ukrainischen Oschadbank gestoppt, die 40 Millionen Dollar, weitere 35 Millionen Euro und 9 Kilogramm Gold von Österreich über Ungarn in die Ukraine transportierten. ...
Die Ukraine bittet auch die EU um Hilfe, um das von Ungarn in der vergangenen Woche beschlagnahmte Geld und Gold zurückzubekommen. ...
Die staatliche ukrainische Oschadbank bestritt jegliche Verbindungen zur ungarischen Opposition und erklärte, dass die Fahrzeuge eine Routineüberweisung von der österreichischen Raiffeisenbank nach Kiew durchführten. Die NBU sagte Euronews, dass der Transit Routine sei.
siehe: https://de.euronews.com/
Ungarn beschlagnahmt Millionen Bargeld und Gold von Ukraine wegen Geldwäsche-Verdacht
... Ungarns Behörden haben einen millionenschweren ukrainischen Geldtransport auf dem Weg durch Ungarn beschlagnahmt und sieben Begleiter festgenommen. Die Maßnahme sei im Rahmen eines Strafverfahrens wegen des Verdachts auf Geldwäsche erfolgt, teilte das ungarische Finanzamt (NAV) am Freitag auf seiner Webseite mit. ...
siehe: https://www.nordkurier.de/
Ungarn vor der Wahl
Im Interesse der EU oder des Landes?
Am 12. April wird in Ungarn ein neues Parlament gewählt. Mit der Wahl entscheidet sich auch, wer künftig als Ministerpräsident das Land führen wird. Die vergangenen 16 Jahre hieß der Amtsinhaber Viktor Orbán. Glaubt man der Berichterstattung der großen deutschen Medien, wird sich das nun ändern. Unter Berufung auf unabhängige Umfrageinstitute melden sie, dass Herausforderer Péter Magyar gute Chancen hat, Orban abzulösen. ...
Wie das allerdings häufig mit „unabhängigen Instituten” so ist, stellen sie sich schon nach kurzer Inaugenscheinnahme als nicht ganz so unabhängig heraus. Beide Umfrage-Institute sind mit der westlichen NGO-Landschaft gut vernetzt. ...
siehe: https://www.unsere-zeit.de/
NATO: Verteidigungsbündnis oder längst Angriffsbündnis?
... Welchen Sinn hat eine NATO, die sich selbst als Verteidigungsbündnis verkauft, in der Praxis aber immer wieder als Interventionsapparat, Eskalationsmaschine und geopolitisches Werkzeug der USA auftritt? ...
Aber mit Duckmäusern wie Friedrich Merz – in meinen Augen der schlechteste Bundeskanzler, innenpolitisch wie außenpolitisch – ever, ist dieser zweifellos folgenschwere Schritt kaum zu bewerkstelligen. Da gehören Menschen mit Format her, und keine BlackRock-Agenten, Wendehälse und Bellizisten, denen das Wohlergehen der Bevölkerung sonstwo vorbeigehen. ...
siehe: https://overton-magazin.de/
Vom Westen nichts Neues
Israel und die USA haben den Iran überfallen. Der Angriff verwüstet Teile Westasiens, aber auch das Völkerrecht, die Weltwirtschaft und zwischenstaatliche Regeln. Er schafft Hass und Verzweiflung. Aber Deutschland – in der Person des Bundeskanzlers – verurteilt nicht etwa den Angriffskrieg; er rechtfertigt ihn, weil wir bisher »nicht bereit waren, grundlegende Interessen notfalls mit militärischer Gewalt durchzusetzen«. Das soll sich ändern.
Der Krieg zeigt die Verrohung und Verlogenheit westlicher Politik. ...
siehe: https://www.ossietzky.net/
Ministerium: Ausreise von jungen Männern ohne Genehmigung möglich
Berlin. Die Ausreise von jüngeren Männern wird auch künftig trotz des neuen Wehrdienstgesetzes ohne Genehmigung möglich sein. Es werde noch diese Woche eine generelle Ausnahme trotz der im Gesetz verankerten Genehmigungspflicht für solche Reisen geben, kündigte eine Sprecherin des Ministeriums am Dienstag an. Die Genehmigung wäre ohnehin regelmäßig erteilt worden, man wolle aber unnötige Bürokratie vermeiden. ...
siehe: https://www.jungewelt.de/
Wehrüberwachung: Meldepflicht bei Auslandsreisen führt zu Unmut unter Betroffenen
Grummeln an der Heimatfront
Wann wird offensichtlich, dass eine Regierung einen großen Krieg vorbereitet? Wenn prominente Politiker von „Kriegstüchtigkeit“ sprechen? Wenn kritische Journalisten sanktioniert werden? Wenn bald jeder zweite Euro im Bundeshaushalt für das Militär ausgegeben wird? Wenn der Kanzler keine Völkerrechtsbrüche mehr erkennt, sobald sie von guten Freunden begangen werden? Oder wenn Männer zwischen 17 und 45 Jahren eine Erlaubnis brauchen, um das Land zu verlassen? ...
siehe: https://www.unsere-zeit.de/
Bundeswehr im Funkloch
Digitalisierung des Militärfunks verzögert sich immer weiter – aber hat bereits Milliarden an staatlichen Geldern gekostet
Seit Jahren arbeitet die Bundeswehr an der Digitalisierung ihres Funkverkehrs. Doch das Projekt »Digitalisierung Landbasierte Operationen« (D-LBO) hat sich zu einem regelrechten »Digitalfunkdesaster« entwickelt, wie es die Welt am Montag nannte. Dem Springer-Blatt lag ein »vertrauliches Schreiben« des Verteidigungsministeriums an den Bundestag vor. Daraus geht hervor, dass das Militär für das Rüstungsprojekt bereits rund zwei Milliarden Euro ausgegeben hat – ohne dass die Technik in irgendeiner Weise funktionstüchtig ist. ...
siehe: https://www.jungewelt.de/
Kommission empfiehlt Milliardenkürzungen im Gesundheitswesen
Kranke Vorschläge
Krank zu sein werden sich bald wohl nur noch reiche Leute leisten können. In der vergangenen Woche hatte die von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eingesetzte Expertenkommission ihren Bericht für eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherungen vorgestellt. Dieser sieht 66 Empfehlungen mit einem Einsparvolumen von bis zu 42 Milliarden Euro allein für das kommende Jahr vor. ...
siehe: https://www.unsere-zeit.de/
Berliner CDU will mit Bundesratsinitiative gegen das Bargeld vorgehen
6. 04. 2026 | Die CDU-geführte Regierung Berlins arbeitet laut Bild an einer Bundesratsinitiative, die alle Händler und Dienstleister verpflichten soll, digitale Bezahlverfahren zu akzeptieren. Die Partei, die gern behauptet, für bürgerliche und wirtschaftliche Freiheiten zu stehen, will die Vertragsfreiheit nicht akzeptieren, wenn ein Kioskinhaber sich entscheidet, nur Bargeld zu akzeptieren....
siehe: https://norberthaering.de/
Rekord-Reichtum, Rekord-Ungleichheit: Das gefährliche Schweigen
Forbes zählt mehr Milliardäre als je zuvor – Oxfam warnt. Warum die soziale Frage politisch verblasst und die Demokratie unter Druck gerät.
Alle Jahre wieder veröffentlicht Forbes die Liste der reichsten Menschen, die kürzlich bereits Thema an dieser Stelle war: Mit 3.428 erreicht die Zahl der weltweiten Milliardäre einen historischen Höchststand. ...
siehe: https://www.telepolis.de/
CDU und SPD in Berlin uneinig bei Finanzprüfung von Einkommensmillionären
Beim Umgang mit steuerpflichtigen Einkommensmillionären gibt es derzeit größere Differenzen in der schwarz-roten Berliner Regierungskoalition. Während die SPD-Fraktion darauf drängt, Menschen mit besonders hohen Einkommen regelmäßigen Steuerprüfungen zu unterziehen, lehnt die CDU den Vorstoß ab. ...
siehe: https://www.rbb24.de/
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