Einmal in der Woche, freitags werden hier aktuelle Artikel aus verschiedenen Tageszeitungen, Internetportalen als „lesenswert" vorgeschlagen.

Friedensverhandlungen ohne Europa – die selbst verschuldete diplomatische Bedeutungslosigkeit
Europa will mitreden – aber warum eigentlich?
Europa fürchtet, bei den Friedensverhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine außen vor zu bleiben.  ...
Und ich frage mich: Was bilden sich die Verantwortlichen in Berlin, Paris und London eigentlich ein? Woher nehmen ausgerechnet diese drei Regierungen das vermeintliche Recht, an einem Verhandlungstisch Platz zu nehmen, an dem über einen Frieden gesprochen werden soll, den sie durch ihre Politik über Jahre erschwert haben? Wer immer neue Waffenlieferungen beschließt, auf Sanktionen, militärischen Druck und Konfrontation setzt und ernsthafte diplomatische Initiativen vermissen lässt, kann nicht erwarten, anschließend auch noch als Friedensstifter hofiert zu werden. ... Russland hat gute Gründe, die gegenwärtige europäische Führung nicht am Verhandlungstisch haben zu wollen. Schließlich haben sich insbesondere Deutschland, Frankreich und Großbritannien in den vergangenen Jahren durch ihre militärische Unterstützung der Ukraine und ihre konfrontative Haltung gegenüber Moskau hervorgetan. Warum sollte Russland ausgerechnet jene Regierungen an den ersten Friedensgesprächen beteiligen wollen, die durch ihre Politik zur Verlängerung dieses Krieges beigetragen haben? Ich kann die russische Haltung in dieser Frage durchaus nachvollziehen. Wer jahrelang auf Konfrontation setzt, kann nicht erwarten, plötzlich als glaubwürdiger Friedensvermittler willkommen geheißen zu werden. ...
siehe: https://overton-magazin.de/

Die Herausforderungen für den Westen
Die aktuelle Lage der Ukraine ist der Tatsache geschuldet, dass die westlichen Länder den Konflikt fundamental falsch verstehen. Emotionen bilden die Grundlage für Entscheidungen, Fakten werden entsprechend ausgewählt und interpretiert.
Ein wichtiger Teil der Geschichte wurde schlicht verschwiegen zugunsten eines Narrativs, das uns in eine Sackgasse geführt hat, sagt Jacques Baud. Er bietet eine faktenbasierte Analyse der diplomatischen und politischen Dynamiken des Ukraine-Konflikts und befasst sich insbesondere mit der Entwicklung des Verhandlungsprozesses zwischen der Ukraine und Russland seit 2014. ...
siehe: https://overton-magazin.de/

Folter-Vorwürfe in der Ukraine: Wütende Menge stürmt Geheimgefängnis für Deserteure
Angehörige belagern bei Kiew ein Asow-Haus, in dem Mobilisierte festgehalten wurden. Regierung macht klar: Solche Orte gibt es im ganzen Land.
Auslöser waren Berichte in sozialen Netzwerken und Telegram-Kanälen. Demnach sollen in dem Haus Mobilisierte und Soldaten festgehalten werden, die sich unerlaubt von der Truppe entfernt hatten. Einige von ihnen sollen gefoltert worden sein. Bis zum Abend versammelten sich Dutzende Menschen vor dem Gebäude und forderten die Freilassung der Männer. Mehrere Demonstranten gaben an, Angehörige der Festgehaltenen zu sein.
Laut dem Recherchenetzwerk Slidstwo.Info tauchten später Unbekannte mit Baseballschlägern und Sturmhauben auf und gingen gegen Protestierende vor. Ein Mann berichtete, er und sein Sohn seien verprügelt worden, obwohl sie nur vorbeigegangen seien. Im Netz wurde spekuliert, die Behörden hätten sogenannte Tituschky – angeheuerte Schläger – geschickt, um den Protest aufzulösen. Belege dafür gibt es bislang nicht. ...
siehe: https://www.berliner-zeitung.de/

„Folterhaus“ bei Kiew: Wie ein Telegram-Post Krawalle auslöste 
Hunderte stürmten ein Nationalgarde-Haus, vier Soldaten wurden verletzt. Belege für Folter fehlen – doch Alice Weidel macht den Fall zum Politikum.
Am 2. November versammelten sich vor einem Privathaus in Petropawliwska Borschtschahiwka im Gebiet Kiew rund hundert aufgebrachte Menschen. Im Netz kursierte die Behauptung, im Keller würden etwa 40 Menschen gefoltert, einer sei bereits tot. ...
siehe: https://www.telepolis.de/

Krawalle vor ukrainischem Militärgefängnis
Nach Foltervorwürfen gegen die ukrainische Nationalgarde ist es am Montag in einem Vorort von Kiew zu schweren Ausschreitungen gekommen. Ein wütender Mob versuchte, ein provisorisches Militärgefängnis zu stürmen und einzelne Häftlinge zu befreien. In den sozialen Medien verbreiteten sich unterdessen verstörende Bilder von mutmaßlich in dem Gebäude festgehaltenen Männern, die schwere Misshandlungsspuren aufwiesen. ...
siehe: https://www.krone.at

Ukrainische Geheimgefängnisse: Die Verzweiflung der Valentina Molodaja
Es war eine Inszenierung, die der Welt vorgeführt wurde. Eine Rettungssanitäterin befreit Männer aus einem Geheimgefängnis in der Nähe der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Die Rettungssanitäterin ist Fake, die Geheimgefängnisse sind es nicht. Was die Inszenierung öffentlich machte, sind systematische extralegale Inhaftierungen in Verbindung mit Gewalt und Folter durch ukrainische Mobilisierungskräfte. Die Brutalität des Systems Selenskyj gegen die eigene Bevölkerung nimmt zu, denn die Ukraine verliert den Krieg. ... 
siehe: https://www.nachdenkseiten.de/

Sturm auf Folterknast
Ukraine: Von faschistischer »Asow«-Einheit betriebenes Geheimgefängnis enttarnt. Chef des Präsidialamtes in Kiew: kein Einzelfall
Schüsse peitschten am Montag abend durch den kleinen Ort Petropawliwska Borschtschagiwka am westlichen Stadtrand von Kiew. Sie wurden wahrscheinlich von Angehörigen der Nationalgarde abgegeben. Wackelbilder vom Handy zeigen einen Tumult, vereinzelt auch Menschen, die reglos am Boden liegen. Einige hatten versucht, in ein Gebäude einzudringen. Daraufhin wurden sie von einer vermummten Schlägertruppe mit Knüppeln und Reizgas traktiert, aus der heraus faschistische Parolen gerufen wurden. Ein 14jähriger Junge, der auf die Mauer zum Grundstück gestiegen war, wurde mit einer Schaufel niedergeprügelt und ins Haus geschleppt. Später konnte er, offenbar unter schwerem Schock stehend, gerettet werden. ...
siehe: https://www.jungewelt.de/

Was weiß die EU von den unsäglichen Rekrutierungs-Praktiken in der Ukraine?
Fahndungslisten, Busifizierung, Geheim-Gefängnisse: Immer neue Enthüllungen erschüttern das Vertrauen in die ukrainische Armee und ihre Rekrutierung. Warum schreitet die EU nicht ein?
Die Ukraine kämpft für uns, sie verteidigt ganz EUropa vor Russland. Dies ist das offizielle Narrativ in Brüssel und Berlin. Deshalb sollen Wehrpflichtige bald in die Ukraine zurückgeschickt werden, statt wie bisher einen besonderen Schutzstatus zu genießen. Sie sollen kämpfen – “für uns”. ...
siehe: https://lostineu.eu/

Merz zu Selenskij: „Wir werden die Ukraine weiter mit aller Kraft unterstützen“
Am Dienstag war es vor einem Gebäude in Petropavlivska Borshchahivka bei Kiew zu einem Aufruhr gekommen. Das Gebäude wird vom in die Nationalgarde integrierten Freiwilligenverband Asow benutzt. Offenbar werden dort Deserteure, die wahrscheinlich schon zwangsmobilisiert worden waren und dann erneut festgenommen wurden, festgehalten und diszipliniert, bevor sie wieder in ein Ausbildungslager und an die Front kommen.  ...
siehe: https://overton-magazin.de

Im Rüstungslabyrinth
Bei der »Berlin Security Conference« versammeln sich Techfirmen, Waffenproduzenten und -lobbyisten. »Special guest« ist der ukrainische Präsident Selenskij
Das Networking beginnt schon in der Schlange. Bei drei Grad Außentemperatur sind die Anzugträger ohne Jacke not amused über die organisatorischen Schwierigkeiten, die zu einer ewigen Warteschlange vor der Sicherheitskontrolle führen. Bis zu drei Stunden warteten die Teilnehmer der »Berlin Security Conference« am Dienstag morgen auf Einlass, ganz schön lang bei einem Ticketpreis von rund 3.500 Euro. Der angekündigte »Special guest« könne der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij sein, wird gemunkelt.  ...
siehe: https://www.jungewelt.de/

Midterms – der Kater kommt bestimmt
Anna Planken giggelt wild durchs ARD-Morgenmagazin, Mathieu von Rohr feiert im SPIEGEL den „Anfang vom Ende der Ära Trump“. Keine Frage, die deutschen Medien sind heute vor Freude aus dem Häuschen. Die Demokraten haben die Midterms gewonnen. Nun wird wieder alles gut. Der böse orangefarbene Mann ist weg, die Guten haben gesiegt. Nun können wir uns wieder ohne Vorbehalte unterwerfen. Stopp! Ich habe so einen Rausch schon einmal miterlebt, und der Morgen danach war ziemlich ernüchternd. ...
siehe: https://www.nachdenkseiten.de/

Vor neuen „außenpolitischen Turbulenzen“
USA-Kenner warnen, auch nach der drastischen Wahlniederlage der Republikaner werde Trump an seiner aggressiven Außenpolitik festhalten. Vance schreibt dem Irankrieg und der Unterstützung für Israel die Schuld an der Niederlage zu. ...
siehe: https://www.german-foreign-policy.com/

Büchse der Pandora
Der ehemalige Fox News-Moderator Tucker Carlson behauptet, Washington könnte kurz vor einem Einsatz nuklearer Waffen gegen den Iran stehen. »Unter dem Druck des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu könnte die Trump-Regierung nur noch wenige Tage davon entfernt sein, einen Atomschlag gegen den Iran zu starten«, schrieb der ultrarechte Carlson am Montag auf X. »Bibi ruft Trump deswegen jeden Tag an«, wisse er von einem »gut informierten Beobachter«. Jahrelang hatte Carlson den US-Präsidenten unterstützt, nach dem Angriff der USA und Israels gegen Iran im Februar jedoch mit Donald Trump gebrochen. ...
siehe:  https://www.jungewelt.de/

Die „Ulm 5“ in Stammheim – Schauprozess und Schmierentheater
Seit dem 27. April 2026 wird in Stuttgart-Stammheim gegen die sogenannten „Ulm 5“ verhandelt, die im September 2025 in die Ulmer Niederlassung des israelischen Rüstungskonzerns Elbit Systems Deutschland in Ulm eingebrochen sind und dabei einen Sachschaden in Höhe von rund einer Million Euro verursacht haben sollen. Die fünf Angeklagten befinden sich seit September 2025 wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft in verschiedenen Justizvollzugsanstalten in Baden-Württemberg, und das über Monate in weitgehender Isolationshaft. ...
siehe: https://www.nachdenkseiten.de/

41 Grüne wollen den Genozid in Gaza anerkennen und ernten Sturm
In einem israelkritischen Antrag berufen sich die Parteimitglieder auf die Vereinten Nationen. Nicht nur die Lokalpresse gibt sich alarmiert.
Ein Grünen-Mitglied, das bis vor Kurzem dem Kreisverbands Stade angehörte, hat einen brisanten Antrag für die kommende Landesdelegiertenkonferenz in Hameln gestellt. Darin fordert es, dass die Partei den israelischen Militäreinsatz in Gaza als Genozid anerkennt.  ... Der vor einer Woche vorgelegte Antrag stützt sich auf den Bericht der Untersuchungskommission der Vereinten Nationen vom 16. September 2025, der Israel Völkermordhandlungen in Gaza zuschreibt. Die grüne Bundespartei soll darauf hinwirken, dass Deutschland die Empfehlungen des Berichts umsetzt. Dazu zählen ein Stopp von Waffenlieferungen bei begründetem Verdacht auf Verwendung im Genozid, ...
siehe: https://www.nd-aktuell.de/

Die Jungen stehen auf
Die Gen-Z-Demonstrationen brachten tatsächlich überwiegend junge Menschen auf die Straße. In Stuttgart waren es knapp 10.000. Während die Gen Z gegen die immer schlechteren Bildungs-, Berufs- und Lebensperspektiven protestierte, drehte sich die breite Berichterstattung allerdings mehr um die (ausbleibende) Gewalt. Constantin Schnell war in Stuttgart vor Ort dabei.  ...
siehe: https://www.nachdenkseiten.de/

Zehntausende bei Jugendprotesten in Dänemark
Zehntausende Schüler und Studenten sind in Dänemark gegen geplante Kürzungen bei der Ausbildungsförderung auf die Straße gegangen. Im Zentrum steht die staatliche Unterstützung, die vielen jungen Menschen einen Teil des Lebensunterhalts sichert. ...
siehe: https://world-news-monitor.de/

„Ich komme zu Ihnen als Zeitzeuge“ – so Michael Meyen in der Corona-Enquete-Kommission
„Die Leitmedien haben den Regierungskurs mitgetragen. (…) Wenn es überhaupt Kritik am Regierungskurs gab, dann wurde nach einer Verschärfung gerufen“ – das sagte Michael Meyen am Montag vor der Corona-Enquete-Kommission des Bundestages. Kaum beachtet von den großen Medien, setzt die Kommission ihre Arbeit fort. Meyen richtete sein Augenmerk als Kommunikationswissenschaftler und Journalismusforscher auf das Verhalten der Medien in der Coronazeit.  ...
siehe: https://www.nachdenkseiten.de/

Neun Milliarden Euro Gewinn im Halbjahr: ÖGB will Banken zur Kasse bitten
Österreichs Kreditinstitute verdienen heuer so gut wie nie zuvor. Der Gewerkschaftsbund fordert daher eine Verdoppelung der Bankenabgabe auf eine Milliarde Euro
Österreichs Kreditinstitute standen das erste Halbjahr 2026 gewissermaßen im warmen Geldregen, noch nie haben sie so viel verdient wie heuer. Wie zum Beleg präsentierte die Raiffeisen Bank International am Dienstag einen um zehn Prozent auf 1,13 Milliarden Euro gestiegenen Ertrag nach drei Quartalen. ...
siehe: https://www.derstandard.at

Beschwerde gegen Blackrock wegen Geldwäscheverdachts
Menschenrechtler beschweren sich bei der Finanzaufsicht. Sie werfen der Fondsfirma vor, geldwäscherechtliche Sorgfaltspflichten verletzt zu haben. 
Rindfleisch und Geldwäsche sind zwei Wörter, die erst mal nicht zusammenpassen. Doch Beschwerdeführer gegen die Blackrock Asset Management Deutschland AG vertreten die Auffassung, dass Erträge aus Rindern, die auf rechtswidrig gerodeten Flächen in Brasilien aufgezogen worden seien, aus Straftaten herrühren könnten. Sie leiten daraus den Verdacht ab, dass eine Investition in Aktien des Fleischkonzerns JBS und die Vereinnahmung von Dividenden durch Blackrock Deutschland geldwäscherechtliche Pflichten auslösen könnten. ...
siehe: https://taz.de/

Videos / Podcasts


"GEN Z regelt" - große Demo in Bremen


Am Set: 31. Oktober 2026 – Die Generation Z geht auf die Straße!





»Elbit kämpft in Gaza wie eine Einheit« Dr. Shir Hever




Völkermord in Gaza: Beweise und völkerrechtliche Fakten | Prof. Dr. Sebastian Scheerer



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