Einmal in der Woche, freitags werden hier aktuelle Artikel aus verschiedenen Tageszeitungen, Internetportalen als „lesenswert" vorgeschlagen.
Trump will Selenskyj stürzen – die EUropäer stützen ihn
US-Präsident Trump hat die Ablösung des ukrainischen Präsidenten Selenskyj gefordert. Die EUropäer stärken ihm den Rücken – bedingungslos
Mit Selenskyj könne man keine “Deals” machen und keinen Frieden schließen, sagte Trump, nachdem er einen umstrittenen Deal mit Kremlchef Putin zur Lieferung von russischem Diesel abgeschlossen hatte. ...
siehe: https://lostineu.eu/
Trump attackiert Selenskyj – und nennt Angriffe auf russische Raffinerie „eine Schande“
Die Ukraine hat die „Energie-Waffenruhe“ aufgehoben, nachdem sie täglich von russischen Drohnen heimgesucht wird. Nach einem Angriff auf eine russische Raffinerie spricht US-Präsident Trump von einer „Schande“.
... Trump bekräftigte seine Kritik am ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und warf ihm vor, er zeige weniger Verhandlungsbereitschaft als Kreml-Chef Wladimir Putin. Der Krieg müsse bald enden, betonte Trump. „Ich glaube, eigentlich möchten beide, dass er endet“, fügte er hinzu. „Aber ich finde, dass der Umgang mit Selenskyj schwieriger ist als der mit Putin.“ ...
siehe: https://www.welt.de/
Mut der Verzweiflung
Streit zwischen Trump und Selenskij
Wolodimir Selenskij stellt sich auf die Hinterbeine. Nein, er werde weder zurücktreten noch den Weg für Neuwahlen freimachen, hatte er am Mittwoch erklärt. Und am Donnerstag schob er nach, ihm sei auch völlig egal, was Donald Trump mit Wladimir Putin für Dieseldeals ausmache – er bitte bloß darum, die Ukraine aus diesen Spielchen herauszulassen. Es klang wie der Bruch, aber es war natürlich keiner. Den kann sich die Ukraine nämlich nicht leisten. ...
siehe: https://www.jungewelt.de/
Ukraine: Der umstrittene Abschied von SS-Veteran Zenon Wrublewskij
Mit 99 Jahren geehrt, in Polen verurteilt: Lwow nimmt Abschied von OUN- und Divisionsveteran Wrublewskij. Ein Fall, der die Erinnerungspolitik spaltet.
Am vergangenen 3. Oktober wurde Zenon Wrubleswkij in der ukrainischen Stadt Lwow (Lemberg) mit offiziellen militärischen Ehren beigesetzt. Unter wehenden Ukraine-Flaggen sowie rot-schwarzen Fahnen der nationalistischen OUN-UPA, für die er damals kämpfte, fand der Trauerzug für einen statt, der als 16-Jähriger freiwillig der 14. SS-Grenadier-Division "Galizien" beigetreten ist. ...
siehe: https://www.telepolis.de/
Nord Stream: Kushner und Putin-Berater verhandeln wohl über US-Einstieg
Während die Bundesregierung blockiert, sprechen Jared Kushner und der Kreml über einen Pipeline-Deal. Auch die AfD plant Gespräche.
Die Nord-Stream-Pipelines galten seit den Anschlägen von 2022, spätestens aber mit den EU-Sanktionen als erledigt. Jetzt sollen sich ausgerechnet Amerikaner für sie interessieren. ...
siehe: https://www.telepolis.de/
Ukraine-Präsident Zelenskyj setzt auf Brüssel, US-Hilfe wankt
Guten Morgen aus Brüssel: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj trifft heute die 27 EU-Staats- und Regierungschefs, um Finanz- und Militärhilfe für die Ukraine ganz oben auf die Agenda zu setzen. Ich bin Mared Gwyn. ...
Finanzbedarf: Später wollen die Staats- und Regierungschefs erstmals über die Finanzierungslücke der Ukraine im Jahr 2027 sprechen. Die Regierung in Kyjiw schätzt sie auf 78 Milliarden Dollar. Ein EU-Diplomat sagte, der Block werde voraussichtlich einen zweistelligen Milliardenbetrag davon aufbringen müssen. ...
siehe: https://de.euronews.com
Warum sich die Ukraine ohne die USA kaum verteidigen kann
Um sich verteidigen zu können, ist die Ukraine dringend auf Informationen aus den USA angewiesen. Doch genau dabei hakt es offenbar. Zudem gibt es Probleme mit dem Satellitendienst Starlink. Welche Folgen hat das? Und was steckt dahinter?
Die Stimmung zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat sich deutlich verschlechtert. Trump forderte die Ablösung von Selenskyj und behauptete, der ukrainische Präsident sperre sich gegen ein Friedensabkommen und sei für die hohen Dieselpreise verantwortlich. ...
siehe: https://www.tagesschau.de/
Wer nicht spurt, fliegt
Berlin: Linke, Grüne und SPD einigen sich auf Maßnahmen gegen »Antisemitismus«. Eine Neuköllner Abgeordnete könnte aus der Fraktion ausgeschlossen werden
... Linke-Mitglieder gehen davon aus, dass die Parteispitze Emde zum Zwecke einer Regierungsbildung opfern will. Es geht auch um Flügelkämpfe in der Partei: Ein alter Kern wolle der Erneuerungsbewegung im Landesverband Einhalt gebieten. Nach jW-Informationen ganz vorne mit dabei: der proisraelische Fraktionschef Tobias Schulze, aus dem Lager des inzwischen aus der Partei ausgetretenen Klaus Lederer. Schulze war der erste, der nach dem Linke-Wahlerfolg am 20. September disziplinarische Maßnahmen ins Spiel gebracht hatte. ...
siehe: https://www.jungewelt.de/
Vitales Interesse
Sondierungen in Berlin
Keine drei Wochen nach dem Erfolg bei der Abgeordnetenhauswahl läuft die Berliner Linkspartei zu alter Form auf. Die politischen Techniken sind ja nicht neu. War nach der Wahl von 2001 eine Kampagne im alten Frontstadt-Stil geführt worden, um die PDS (bei den Funktionären war das leicht zu haben) zur feierlichen Verurteilung der »unheilvollen« Geschichte von SED und DDR zu zwingen – Resultat war damals jene »historische« Präambel zum Koalitionsvertrag, die fällig war, um sodann neoliberale Sanierungs- und Privatisierungspolitik machen zu können –, ist es 25 Jahre später ein Trommelfeuer aus schrillen Antisemitismusvorwürfen, mit dem die Partei unter eine verschärfte und jederzeit aktivierbare Aufsicht gezwungen werden soll, bevor die Kandidatin der Partei ins Rathaus eingelassen werden muss. ...
siehe: https://www.jungewelt.de/
Über die Hetzjagd auf die Berliner „Linke“ – und das Streben nach Regierungsfähigkeit
„Veritable Gleichschaltung“
Die Berliner Linkspartei schwimmt zwischen den Auswirkungen einer massiven Hetzkampagne und der Anpassungswilligkeit für das rot-grün-rote Bündnis. UZ sprach mit Wieland Hoban, Vorsitzender der „Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost“, über Antisemitismusvorwürfe und das Einknicken vor der Staatsräson.
UZ: Seit dem Wahlsieg der Partei „Die Linke“ in Berlin spitzt sich die negative Berichterstattung in den bürgerlichen Medien zu. Vielfach ist von Antisemitismus die Rede. Wie bewerten Sie diese Berichterstattung?
Wieland Hoban: Man beobachtet eine veritable Gleichschaltung. Von rechts bis Mitte-links wird Hysterie darüber geschürt, was es für ein Drama sei, dass die „antisemitische“ Linkspartei die Wahl gewonnen hat. Das meiste, was gegen Israel gesagt wird, gilt im Mainstream als antisemitisch – vor allem, wenn es von linken und migrantischen Personen kommt. ...
siehe: https://www.unsere-zeit.de/
Schulze: »Berlin kann ein Experimentierfeld sein«
Linke-Sondierer Tobias Schulze im Interview zu Rot-Grün-Rot, Vergesellschaftung und Antisemitismus
Hinter Ihnen liegen turbulente 48 Stunden. Ist Rot-Grün-Rot gerade noch eine realistische Option in Berlin?
Rot-Grün-Rot ist ein Hoffnungssymbol für viele Menschen, die darauf warten, dass sich die Politik wieder um ihre Lebensrealität, den immer teureren Alltag kümmert und gegen die Spaltung der Stadt arbeitet. Darum muss man alles versuchen, um diese Koalition zur Realität zu machen. ...
siehe: https://www.nd-aktuell.de/
Berliner Sondierungsgewürge: Wie Politik zum absurden Theater wird
Berlin scheint es ziemlich gut zu gehen. Zwar hört man ab und zu von ein paar kleineren Problemchen – wie etwa strukturelle Milliardendefizite im Landeshaushalt, kollabierender Wohnungsmarkt, marode Schulen, marode Infrastruktur und stetig steigende Armut –, aber das sind für die Bildung einer neuen Landesregierung nur Petitessen. Bevor man sich mit denen beschäftigt, müssen zunächst Details zu Festlegungen in der für die Zukunft der Hauptstadt alles entscheidenden Frage erbittert ausgefochten werden: Dem Kampf gegen den Antisemitismus. ...
siehe: https://www.nachdenkseiten.de/
Anmerkung: Das nennt man "Empörungsmanagement". Worauf wird die Aufmerksamkeit gerichtet und welche Gewichtung bekommen die Themen? So kann man aus Mücken Elefanten machen und aus Elefanten kann man Mücken machen. Dadurch geht jede Verhältnismäßigkeit verloren.
Spritpreis legt massiv zu – Inflation steigt auf höchsten Stand seit fast drei Jahren
Teure Tankfüllungen und explodierende Heizölpreise treiben die Inflation in Deutschland auf 3,3 Prozent – den höchsten Stand seit fast drei Jahren. Die steigende Teuerung macht neue Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank wahrscheinlicher. ...
Rekordhohe Preise für Benzin und Diesel haben die Inflation in Deutschland im September auf den höchsten Stand seit fast drei Jahren getrieben. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich um 3,3 Prozent zum Vorjahresmonat, nach 2,9 Prozent im August, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag seine frühere Schätzung bestätigte. ...
siehe: https://www.welt.de/
Friedenspreisträger Sands: "Schweigen ist keine Option"
Philippe Sands macht das Völkerrecht sichtbar. Er schreibt über Völkermord, Krieg und Menschenrechte - und verbindet dabei persönliche Schicksale mit juristischer Expertise. ...
"Was am 7. Oktober in Israel geschehen ist, war ein furchtbares, schockierendes Verbrechen", sagt Sands. Der Staat Israel habe das Recht, sich gegen solche abscheulichen Angriffe zu verteidigen. Aber das Recht auf Verteidigung habe Grenzen.
"Und wenn Israel dabei die Grenze zur Illegalität und Kriminalität überschreitet, muss das benannt werden. Schweigen ist keine Option." ...
siehe: https://www.zdfheute.de/
Zwei Ohrfeigen für Deutschland
Die Buchpreis-Rede von Philippe Sands und der Friedensnobelpreis an Navi Pillay zeigen: Die Bundesregierung steht zunehmend allein da.
Die Rede war eine Ohrfeige. Es sei „unanständig“, über israelische Kriegsverbrechen zu schweigen und „diejenigen zum Schweigen zu bringen, die versuchen, diese Verbrechen anzuprangern“, wandte sich der französisch-britische Jurist Philippe Sands an die Bundesregierung, als er am Sonntag in der Frankfurter Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels entgegennahm. Das saß. Der Bundespräsident rührte keine Hand, als das Publikum Sands applaudierte. ...
siehe: https://taz.de/
Israel verweigert taz-Korrespondentin die Einreise
Nach kritischer Berichterstattung verweigert Israel der taz-Journalistin Bilanceri die Einreise. Sie spricht von einer schlechten Nachricht für die Pressefreiheit. Auch israelische Kollegen sind besorgt.
Es ist nicht das erste Mal, dass Serena Bilanceri in Israel Probleme bei der Ein- und Ausreise hat. Im Juli 2025 wollte sie von Tel Aviv nach Wien fliegen, um einen Journalistenpreis entgegenzunehmen. Am Flughafen wurde ihr Computer beschlagnahmt: Erst nach neun Tagen erhielt sie ihn zurück. Schwer beschädigt. ...
siehe: https://www.tagesschau.de/
Schnurbein soll neue Antisemitismusbeauftragte werden
Berlin. Katharina von Schnurbein soll Medienberichten zufolge neue Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung werden.
... Das Amt des Antisemitismusbeauftragten diente in den vergangenen Jahren immer stärker der Diffamierung von Gegnern der völkerrechtswidrigen israelischen Besatzung palästinensischer Gebiete und des Krieges gegen Gaza, der von UN-Einrichtungen als Genozid eingeschätzt wird. Tatsächliche Antisemiten selbst geraten dagegen selten ins Visier der Einrichtung, die routiniert Israel und Judentum gleichsetzt.
siehe: https://www.jungewelt.de/
Katharina von Schnurbein soll neue Antisemitismusbeauftragte werden
Seit Ende August ist das Amt des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung vakant. Nun soll die Nachfolge laut Berichten feststehen.
Die Politikwissenschaftlerin Katharina von Schnurbein soll laut Medienberichten neue Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung werden. Das Bundeskabinett könnte die Personalie an diesem Mittwoch billigen, meldeten der Tagesspiegel, Welt, Politico und die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise. ... Unser Ziel ist das eines florierenden jüdischen Lebens in der Öffentlichkeit, frei von Sicherheitsbedenken.« Jüdisches Leben müsse in Deutschland wieder angstfrei möglich sein, sagte von Schnurbein.
siehe: https://www.zeit.de/
»Ich habe das Gefühl, den richtigen Weg gegangen zu sein«
Die EU-Antisemitismusbeauftragte Katharina von Schnurbein wechselt von Brüssel nach Berlin. Sie folgt dort Felix Klein nach. Ein Porträt ...
Dabei ist ihr Engagement in Brüssel nicht frei von politischen Reibereien – vor allem dann, wenn es um Israel geht. Im Sommer 2025 sieht sich von Schnurbein einer Kampagne israelkritischer Abgeordneter im Europaparlament ausgesetzt. Die verlangen in einem Brief an die EU-Kommission ihre Entlassung - und das, weil sie in einem internen Austausch mit europäischen Diplomaten einseitig Partei für Israel ergriffen haben soll.
... Schuster wünscht sich von der künftigen Antisemitismusbeauftragten, dass sie das Augenmerk auch auf die Reform des Strafrechts legt – insbesondere, was die Ahndung von als Chiffren und als Umweg. ...
siehe: https://www.juedische-allgemeine.de/
Anmerkung: Katharina von Schnurbein als Antisemitismusbeauftragte wird eine zu einseitige Positionierung für die rechtsextreme israelische Regierung und deren Vorgehen gegen die Palästinenser vorgeworfen.
Frage an die KI: Ist für Katharina von Schnurbein Kritik an die israelische Regierung gleichzusetzen mit Antisemitismus?
Antwort: ... Zusammenfassend trennt von Schnurbein theoretisch zwischen sachlicher Regierungskritik und Judenhass, steht jedoch in der Kritik, weil ihre Gegner finden, dass sie in der politischen Praxis pro-israelische Lobbyarbeit betreibe und damit die Begriffe verwässere.
Tageszeitungen in Österreich: Eigentümer und politische Ausrichtung
Österreichs Medienlandschaft zeichnet sich durch eine geringe Pressevielfalt und eine enorme Konzentration am Tageszeitungs-Markt aus. Die wichtigsten Eigentümer der 12 noch bestehenden Tageszeitungen sind reiche Familien, Investoren und die katholische Kirche. ...
siehe: https://kontrast.at/
Die 20 größten Medienkonzerne der Welt: Wer Nachrichten, Fernsehen, Streaming, Musik und Social Media kontrolliert
Wer ist der größte Medienkonzern der Welt? Nicht Disney, nicht Netflix und auch kein Zeitungsverlag. An der Spitze stehen Alphabet mit Google und YouTube, Meta mit Facebook und Instagram sowie ByteDance mit TikTok. Das zeigt, wie stark sich Medienmacht verschoben hat. Heute entscheidet nicht nur, wer Nachrichten, Filme oder Musik produziert. Entscheidend ist auch, wer Suche, Feeds, App Stores, Geräte, Werbeauktionen und Netze kontrolliert. ... Die vier größten Konzerne vereinen 50,8 Prozent des gesamten Medienumsatzes der Top 20. Die Top 10 kommen auf 82,3 Prozent. 13 der 20 Konzerne stammen aus den USA, vier aus China. Aus Europa schaffen es nur Bertelsmann und Spotify in die Top 20. ...
siehe: https://kontrast.at/
Guérot und Ganser auf Dresdner Jazztagen: Will die Sächsische Zeitung denn lieber Kiesewetter auf der Bühne?
„Verschwörungs-Star Ken Jebsen kommt zu den Jazztagen in Dresden“ – unter dieser Überschrift hat der Kulturchef der Sächsischen Zeitung einen aktuellen Artikel veröffentlicht. „Verschwörungs-Star“? Wie man den Debattenraum publizistisch verseucht, zeigt das Blatt also schon in der Überschrift. Mit der festen Überzeugung, die „Wahrheit“ gepachtet zu haben, kriegen sie alle ihr Fett weg: Ulrike Guérot, Daniele Ganser, der Musiker Tino Eisbrenner, Festivalchef Kilian Forster. ...
siehe: https://www.nachdenkseiten.de/
Videos / Podcasts
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