Trojanische Pferde für die Ukraine - Friedenstruppen für den Krieg?
Wie kann man den Krieg in der Ukraine zu einem europäischen Krieg, bzw. einem direkten Krieg mit Beteiligung der NATO machen?  Man schickt sogenannte „Friedenstruppen“  mit europäischer Beteiligung in die Ukraine, wartet ab, fingiert oder provoziert eine bewaffnete Auseinandersetzung mit den russischen Truppen und schon hat man einen Krieg mit direkter europäischer Beteiligung.  Einiges deutet darauf hin, dass hinter der Entsendung von Friedenstruppen eine solche oder ähnliche Absicht oder Hoffnung bei den Kriegstreibern steckt.

Und nach den gescheiterten Verträgen von Minsk glaubt zumindest in Russland fast keiner mehr, dass bei vielen Vertretern der EU plus Großbritannien der Wunsch nach Frieden besteht.  Und selbst in der EU haben einige erkannt,  dass es unter den Bellizisten in der EU Personen gibt,  die selbst vor einem drohenden Krieg mit Nuklearwaffen nicht zurückschrecken würden.
Gerade den Regierungen in England und Frankreich, aber auch in den baltischen Staaten und in Deutschland ist es zuzutrauen, dass sie einen Krieg mit Russland provozieren wollen, nachdem die Kriegstreiber in den USA offenbar an Einfluss verloren haben.

Dazu: Britischer Premier will Friedenstruppen schicken
Keir Starmer hat sich bereit erklärt, im Falle eines Waffenstillstands Soldaten in die Ukraine zu verlegen. Ist ein solches Vorhaben realistisch? ...
Oder es kann im Ernstfall bedeuten, dass diese Truppe sich einem russischen Angriff mit Waffengewalt in den Weg stellen muss, um die Ukraine zu schützen. Bei diesem Mandat würde Moskau der Stationierung aber kaum zustimmen – die Europäer kämen also als Russlands Gegner in die Ukraine. ...
Der polnische Aussenminister Radek Sikorski wies bei der Münchner Sicherheitskonferenz ausdrücklich auf die Möglichkeit einer Konfrontation mit Russland hin. Wer über europäische Truppen in der Ukraine rede, müsse auch darüber reden, ob diese Truppen dort im schlimmsten Fall gegen Russen kämpfen sollen, sagte er. ...
siehe: https://www.tagesanzeiger.ch/

Scholz "irritiert" über Friedenstruppen-Diskussion
Sollen deutsche Soldaten einen möglichen Frieden in der Ukraine absichern? Kanzler Scholz hält diese Debatte für verfrüht und "höchst unangemessen". Andere europäische Staaten sehen das jedoch anders.
Bundeskanzler Olaf Scholz hat die Diskussion über eine europäische Friedenstruppe erneut als "völlig verfrüht" zurückgewiesen. "Ich bin sogar ein wenig irritiert über diese Debatten, das will ich ganz offen sagen", sagte er nach dem Ukraine-Gipfel in Paris. ...
siehe: https://www.tagesschau.de/

Scholz bremst, Starmer prescht vor: Die Europäer beraten über Friedenstruppen in der Ukraine
Frankreichs Präsident Macron hat die wichtigsten europäischen Nationen nach Paris eingeladen, um auf Trumps Ukraine-Pläne zu reagieren. Das Nicht-EU-Land Grossbritannien wäre bei der Entsendung von Friedenstruppen sofort dabei. ...
London werde bei Bedarf auch «unsere eigenen Truppen dort stationieren». Macron hatte die Entsendung französischer Truppen sowieso nie ausgeschlossen.  ....
siehe: https://www.nzz.ch/international/

EU uneins über Friedenstruppen in der Ukraine
Paris. Beim Gipfel zum Ukraine-Krieg ist in der Frage einer Friedenstruppe zur Sicherung eines möglichen Waffenstillstands Dissens deutlich geworden. Bundeskanzler Olaf Scholz bezeichnete die Diskussionen nach dem Treffen als völlig verfrüht und kritisierte, dass über die Köpfe der Ukrainer hinweg gesprochen werde. »Das ist höchst unangemessen«, sagte Scholz.  ...
siehe: https://www.jungewelt.de/

Was treibt Starmer nach Brüssel?
Nein, es geht nicht darum, den Brexit rückgängig zu machen. Fünf Jahre nach dem britischen Austritt aus der EU ist in der Bundesrepublik der Unmut darüber, dass sich ein Land den deutschen Ordnungsplänen für den europäischen Kontinent entzogen hat, immer noch virulent. Premierminister Keir Starmer ist um engere Beziehungen zur EU und ihren stärksten Mitgliedstaaten bemüht.  ...
Bei ihren Bemühungen um eine engere Zusammenarbeit mit der EU geht es der britischen Regierung zum einen darum, die gemeinsame Frontstellung gegen Russland auf Dauer festzuklopfen. Eine lange gewachsene Gegnerschaft zu Russland ist, sieht man von weltkriegsbedingten Ausnahmen ab, mehr oder weniger eine traditionelle Konstante in der britischen Außenpolitik. ...
siehe: https://www.unsere-zeit.de

Baerbock verplappert sich: Nach der Wahl Milliarden für Ukraine
Eigentlich wollte die EU das Waffen-Projekt bis nach der Bundestagswahl geheim halten. Doch Annalena Baerbock ließ die Katze aus dem Sack.
ie EU schnürt offenbar ein milliardenschweres Paket zum Ankauf für Kriegsgerät für die Ukraine. Bloomberg berichtet: „Europäische Regierungsvertreter arbeiten an einem neuen, umfangreichen Paket zur Erhöhung der Verteidigungsausgaben und zur Unterstützung Kiews, während Präsident Donald Trump auf ein schnelles Ende des Krieges in der Ukraine drängt.“ Offenbar weiß man in EU-Kreisen, dass das ein heikler Plan ist. Bloomberg: „Die Ausgabenpläne werden erst nach der deutschen Wahl am 23. Februar bekannt gegeben, um Kontroversen vor der Abstimmung zu vermeiden, so über die Pläne informierte Regierungsvertreter.“ ...
siehe: https://www.berliner-zeitung.de/

Börsenrekord durch Rüstung
Aktienhöhenflug für Rheinmetall. IAB verspricht Jobs durch Aufrüstung
Die Aussichten auf eine Friedenslösung für die Ukraine sorgte in der letzten Woche dafür, dass der Aktienkurs von Rheinmetall einbrach. Allerdings nur kurzzeitig. Denn klar ist: Europa wird auch ungeachtet einer möglichen Friedenslösung im Ukraine-Krieg Europa künftig mehr in die eigene Verteidigungsfähigkeit investieren, urteilten Marktbeobachter laut dpa letzten Donnerstag. ...
siehe: https://www.jungewelt.de/