Lesenswert
Lesenswert (KW 06-05 / 2026)
Einmal in der Woche, freitags werden hier aktuelle Artikel aus verschiedenen Tageszeitungen, Internetportalen als „lesenswert“ vorgeschlagen.
Stirbt die Demokratie? Drei Gründe sprechen dafür (von Oskar Lafontaine)
In der antiken griechischen Welt entstand die Idee der Demokratie. Das Volk sollte über sein eigenes Schicksal entscheiden. Und Perikles, der athenische Staatsmann, nannte auch das entscheidende Kriterium einer demokratischen Gesellschaft: Die Interessen der Mehrheit müssen sich durchsetzen.
Heute wird die Demokratie von drei Kräften unterwandert, wenn nicht unmöglich gemacht:
- von der zunehmenden Ballung wirtschaftlicher Macht;
- von der zunehmenden Zerstörung der eigenen Urteilsbildung durch Propaganda und der Steuerung der Meinungsbildung durch psychosoziale und verhaltenspsychologische Techniken;
- von der zunehmenden Einschränkung der Meinungsfreiheit durch Cancel-Culture, Regierungen und Institutionen des Staates. ...
Lesenswert (KW 05-04 / 2026)
Einmal in der Woche, freitags werden hier aktuelle Artikel aus verschiedenen Tageszeitungen, Internetportalen als „lesenswert“ vorgeschlagen.
„Trickkiste der Putin-Freunde“: Gerhard Schröder provoziert durch Vernunft
Ex-Kanzler Gerhard Schröder hat in einem Zeitungsbeitrag gegen eine langfristige Dämonisierung Russlands und für eine Wiederaufnahme des Energiehandels mit dem Land plädiert. Die scharfen Reaktionen auf diese vernünftigen Positionen waren zu erwarten. ...
siehe: https://www.nachdenkseiten.de/
Lesenswert (KW 02-03 / 2026)
Einmal in der Woche, freitags werden hier aktuelle Artikel aus verschiedenen Tageszeitungen, Internetportalen als „lesenswert“ vorgeschlagen.
Iran: Blut und Öl
Trump droht mit Krieg und Strafzöllen, um das iranische Öl zurückzuerobern – genau wie 1953, als die CIA Mossadegh stürzte und US-Konzerne sofort 40 Prozent des Öls kassierten. Heute strangulieren Sanktionen das Land, erzeugen Chaos und Leid, das dann als Beweis gegen Teheran missbraucht wird. Das zynische Muster ist immer dasselbe: Die Krise schaffen, um sie auszunutzen. Die größte Bedrohung für den Weltfrieden heißt USA....
siehe: https://www.nachdenkseiten.de/
Lesenswert (KW 03-04 / 2026)
Einmal in der Woche, freitags werden hier aktuelle Artikel aus verschiedenen Tageszeitungen, Internetportalen als „lesenswert“ vorgeschlagen.
Nur Westeuropa stemmt sich gegen ein Ende des Kriegs in der Ukraine
Dem Ende so nah
... Die Koalitionäre unternehmen weiterhin alles, um den Krieg zu verlängern. Frankreich und Britannien planen, unmittelbar nach einem Waffenstillstand Truppen in die Ukraine zu entsenden. Damit erreichen sie genau das Gegenteil dessen, was sie angeblich wollen. Dass unter diesen Bedingungen ein Waffenstillstand zustande kommt ist ausgeschlossen. Westliche Truppenstationierungen stellen eine Art NATO-Beitritt der Ukraine durch die Hintertür dar. Russland hat daher deutlich gemacht, dass fremde Truppen in der Ukraine Ziel russischer Angriffe werden.
Laut Bundeskanzler Friedrich Merz sei auch Deutschland zu einer Truppenentsendung bereit. Ob direkt in die Ukraine oder nur in Nachbarstaaten, ist unklar.... Die Ukraine selbst versinkt dagegen immer mehr im Chaos. Nachdem sie mittels Drohnen eine Residenz des russischen Präsidenten attackiert und damit faktisch einen Anschlag auf Putin durchgeführt hat, reagiert Russland mit schweren Angriffen. In Kiew ist der Strom komplett ausgefallen. Bürgermeister Vitali Klitschko hat den Einwohnern geraten, die Stadt zu verlassen. ...
siehe: https://www.unsere-zeit.de
Anmerkung: Tja, wer kann in der Ukraine mit wessen Hilfe bestimmte Interessen durchsetzen. Oder anders gesagt: "Welche Politiker (Regierungen) vertreten welche Konzerne und Inverstoren, um in der Ukraine in Zukunft viel Geld verdienen zu können?" Um Demokratie, Freiheit oder sogar Menschenleben geht es fast allen politischen Vertretern sicherlich nicht.
Lesenswert (KW 01-02 / 2026)
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Gangster und Kidnapper im Weißen Haus
USA bombardieren Venezuela. Präsident Nicolás Maduro von US-Eliteeinheit verschleppt. Internationale Verurteilung des Völkerrechtsbruchs. Doch Bundesregierung schweigt
Washingtons völkerrechtswidriger Angriff auf Venezuela sowie die Entführung des gewählten Präsidenten Nicolás Maduro und seiner Frau haben international und in den USA selbst scharfe Kritik ausgelöst. Während die Bundesregierung zumindest bis zum Sonnabendnachmittag schwieg, der britische Premierminister Keir Starmer erklärte, er wolle »zunächst mit Präsident Trump reden und die Fakten feststellen«, und die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas betonte, dass Maduro zwar »keine Legitimität« besitze, die europäische Staatengemeinschaft sich aber dennoch »für einen friedlichen Übergang« einsetze, reagierten US-Politiker deutlich auf die faktische Kriegserklärung der Trump-Regierung. ...
siehe: https://www.jungewelt.de
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